Helfen Bilder bei der Akustik?

Ansicht eines Raumes mit Tisch und 3 verschiedenen Bildern an der Wand: 1) Poster, 2) Bild im Glasrahmen, 3) Akustikbild.

Können Bilder bei der Raumakustik helfen?

Ja, wenn es sich um Akustikbilder oder andere schallabsorbierende Bilder mit textilen Oberflächen oder aus akustisch wirksamern Materialien wie PET Filz handelt. Herkömmliche Wandbilder verbessern die Raumakustik dagegen kaum bis gar nicht. Die Wirkung hängt vor allem vom Aufbau des Bildes ab.

Welche Bilder verbessern die Raumakustik?

BildartWirkung auf die AkustikEmpfehlung
PosterKeine Wirkung. Ein Poster besteht lediglich aus einer dünnen Papierschicht und reflektiert Schall nahezu vollständig.Nicht zur Verbesserung der Akustik geeignet
Bild im GlasrahmenKeine schallabsorbierende Wirkung. Glas reflektiert Schall besonders stark und kann einen halligen Raumeindruck sogar verstärken.Bei Hall eher ungeeignet
LeinwandbildGeringe Wirkung. Die textile Oberfläche und eine ausgeprägte Leinwandstruktur können Schall minimal streuen. In der Praxis ist dieser Effekt jedoch kaum wahrnehmbar.Optisch schön, akustisch kaum relevant
Filzbild aus PET VliesLeichte Schallabsorption. Das meist dünne PET Akustikfilz nimmt etwas vom Schall auf. Als Einstieg geeignet
AkustikbildSehr gute Schallabsorption. Hinter dem hochwertigen Stoffdruck befindet sich ein speziell entwickelter Schallabsorber, der den Nachhall deutlich reduziert.Beste Lösung, wenn Design und Akustik gleichermaßen wichtig sind

Warum Akustikbilder wirken

Der entscheidende Unterschied liegt im Inneren und in der Oberfläche.Während herkömmliche Bilder Schall lediglich zurückwerfen, ist ein Akustikbild mit einer schall-offenen Oberfläche ausgestattet und enthält einen speziell entwickelten Schallabsorber. Die Schallwellen dringen durch den textilen Bildbezug in das absorbierende Material ein und verlieren dort einen großen Teil ihrer Energie. Dadurch verkürzt sich der Nachhall im Raum deutlich.Möchten Sie mehr darüber erfahren, was unsere Akustikbilder konkret für Sie leisten können?Dann starten Sie am besten → hier.

Typische Szenarien, bei denen Akustikbilder helfen

Im Besprechungsraum bleiben Diskussionen verständlich, ohne dass alle lauter sprechen müssen. In der Arztpraxis entstehen angenehmere Gespräche zwischen Behandelnden und Patientinnen oder Patienten. Im Wartezimmer wirkt die Geräuschkulisse ruhiger und weniger belastend. Auch im Homeoffice oder Wohnzimmer wird aus einem halligen Raum wieder ein Ort, an dem man sich gerne aufhält.Akustikbilder verändern nicht nur die Raumakustik. Sie verändern die Atmosphäre. 

Reicht ein Akustikbild aus?

Das hängt von der Raumgröße, der Einrichtung und den vorhandenen Materialien ab. Auch kommt es nicht uf die Menge der Akustikbilder an, sondern auf deren Fläche – also der wirksamen Absorberfläche.In kleineren Räumen kann bereits ein Akustikbild mit 1 qm bis 1,5 qm den Nachhall deutlich reduzieren. Große Besprechungsräume, Wartebereiche oder offene Büros benötigen in der Regel mehrere Akustikbilder oder andere Schallabsorber, um eine ausgewogene Raumakustik zu erreichen. Als Faustregel kann etwa 1 qm pro Person angesetzt werden, sofern Raumgröße und Personenanzahl gut zusammen passen.Eine individuelle Planung hilft dabei, genau die Lösung zu finden, die zum Raum passt – ohne mehr Absorber einzusetzen als tatsächlich notwendig.Unser → Artikel über die nötige Schallabsorbermenge hilft Ihnen dabei. Alternativ kontaktieren Sie uns gern mit → Ihrer konkreten Anfrage.

Welche Bilder schlucken Schall wirklich?

Sie möchten genauer verstehen, warum manche Bilder Schall absorbieren und andere den Hall sogar verstärken? Dann empfehlen wir unseren ausführlichen Beitrag „Welche Bilder schlucken Schall und welche erzeugen Schall?“. Dort erfahren Sie, welche Materialien Schall reflektieren, welche ihn aufnehmen und worauf Sie bei der Auswahl eines Akustikbildes achten sollten.

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Schicken Sie uns Raumgröße und drei Fotos – wir antworten mit einem konkreten Vorschlag, welche Elemente wo hängen sollten.

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