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Gültig bis einschließlich 15. Juli 2018 für alle Akustikbilder. Nicht gültig für Absorber pur, Montage-Material und Montage-Leistungen, Grafik-Services sowie Muster und bereits rabattierte Produkte.

Akustikbilder bemalen wie eine Leinwand

Akustikbilder bemalen wie eine Leinwand
29. April 2018 Tanja Michelis
Akustibilder selbst bemalen

Akustikbilder bemalen

Immer wieder werden wir gefragt, ob es auch möglich ist, ein Akustikbild zu bemalen. Technisch betrachtet ist das möglich, allerdings gibt es hierbei einige wichtige Punkte zu beachten.

Ein Leinwandbild ist kein Akustikbild.

Die weißen Leinwände, die man in der Regel zum Fertigen eigener Bilder (Malerei) verwendet, haben eine sehr geschlossene Oberfläche und die Fasern sind speziell bezogen und sehr glatt. Der Grund liegt klar auf der Hand: Die Farbe soll auf der Oberfläche bleiben und nicht durch die Leinwand sickern.Auch soll es zu einer satten Farberscheinung kommen. Bei einem Akustikbild geht es im Gegensatz dazu darum, dass die Oberfläche durchlässig und nicht geschlossen ist. Auch sind “offene” Fasern sinnvoller als versiegelte. Der Schall kann durch die lockerere Struktur des Materials hindurch zum Absorber. Die offene Faser bringt einen zusätzlichen Abschwächeffekt hinsichltich des Schalls. Aus diesem Grund können herkömmliche Leinwände nicht zu Akustikbildern umgebaut werden. Die Oberfläche ist höchst ungeeignet. Das Hinterfüttern von herkömmlichen Leinwänden mit Absorbermaterial – egal welches – ist effektlos. Anbieter, die solche Produkte an Kunden verkaufen, nutzen auf das Vertrauen der Kunden aus und verkaufen faktisch für den im Raum befindlichen Schall unwirksame Produkte.

Großflächige Malerei ist für ein Akustikbild nicht empfohlen.

Generell ist es durchaus möglich, ein Akustikbild zu bemalen. Allerdings sollten Sie beachten, dass die Oberfläche nicht zu stark von der Farbe bedeckt wird. Jede Fläche, die Sie mit Farbe bemalen wird für Schall undurchlässig oder deutlich weniger durchlässig. Das Akustikbild verliert seine Funktionalität. Wenn Sie zum Beispiel 80% des Akustikbildes mit einer Farbe bemalen, verliert es 80% seiner Leistungsfähigkeit. Gegen eine Konturierung ist in der Regel aber nichts einzuwenden.

Der Farbauftrag verschließt die schalldurchlässige Oberfläche des Akustikbildes.

Wenn Sie ein richtiges Akustikbild (keine Leinwand mit sogenannter “Akustikfunktion”) kaufen, sollten Sie vorab prüfen, ob das Oberflächenmaterial und das Motiv für den von Ihnen gewünschten Farbauftrag geeignet ist. Einige Farben “fransen” zum Beispiel aus oder haben einen öligen Rand. Das muss – abhängig vom Motiv – aber gar nicht schlimm sein. Fragen Sie bei dem gewünschten Anbieter nach, ob Sie ein Materialmuster erhalten können für einen kleinen Test.

Partielle Farbe kann schöne 3-D-Effekte auf einem Akustikbild erzielen.

Wenn Sie mit Ihrer Malerei nur Teile des Akustikbilds betonen, statt es auszumalen, können sehr schöne Effekte erzielt werden. So ist es beispielsweise möglich, eine Kontur nachzuzeichnen oder wichtige Details mit dickerem Farbauftrag hervorzuheben.

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